Impressionen 2015

Exkursion Amsterdam

Die große Exkursion des Jahres führte die 35 Teilnehmer vom 03.06.-07.06.2015 nach Amsterdam. Das umfangreiche Programm startete bereits im Kröller-Müller-Museum in Otterlo (NL).

Nach der Führung durch die Ausstellung und den Park mit der größten Skulpturensammlung Europas ging die Fahrt weiter ins Hotel nach Amsterdam. Dieses sehr moderne Gebäude liegt sehr günstig, so dass wir (besser unser Bus samt seinem Kapitän namens Waldemar) schnell zum jeweiligen Tagesstartpunkt bringen konnte. Unsere Exkursionsgesellschaft wurde durch zwei Kunsthistoriker begleitet. Hier halb links im Bild, kurz vor dem Besuch der HERMITAGE.

Von dort ging es zu Fuß weiter, durch das Rathaus mit dem Wandrelief (welches die Bedeutung des Wassers für die Stadt Amsterdam anschaulich darstellt) vorbei an der großen Synagoge (auch heute gibt es, wie im 17.Jahrhundert, dort keinen Stromanschluß).

Nach dem Besuch des Rembrandthauses, wo dieser einzigartige Malers gelebt und gearbeitet hat ging es zum Mittagessen in das Restaurant der Amsterdamer Bibliothek. Diese liegt unmittalbar am alten historischen Überseehafen.

Von der Dachterasse des Restaurants (2. Gebäude von rechts) haben Besucher einen grandiosen Blick über die Stadt und weitere Sehenswürdigkeiten wie das NEMO Science Center bzw. das Schifffahrtsmuseum.

Nun stand der Bummel ins Stadtzentrum, vorbei an einem von zahlreichen Fahrradparkplätzen rund um den Hauptbahnhof, zur Alten Kirche auf dem Programm. Die Tonnnengewölbe dieser Kirche wurden aus Holz hergestellt. Die Alte Kirche steht, wie alle alten Gebäude dieser Epoche auf Holzpfählen. Gewölbe aus Stein sind viel zu schwer, wodurch die Alte Kirche schon längst versunken wäre.

Kuriositäten im Umfeld der alten Kirche.

Damit endete der 1. Tag in Amsterdam. Am 05.06.2015 ging es zeitig los, um vor dem großen Touristenstrom in der National Galerie (Innenhof mit Skulptur von Miró im Hintergrund das Museumsrestaurant (oben) und der Museums-Shop (unten)) zu sein und um die größten Schätze wie die Nachtwache von Rembrandt

oder Das Milchmädchen von Vermeer aus nächster Nahe zu sehen. Die historische Bibliothek mit ihren gußeisernen Säulen entstand 3 Jahre vor dem Eiffel-Turm.

Im Garten des National-Museum ist dieser interessante Springbrunnen zu sehen. Davor ein großer Platz mit mit modernen Skulpturen und unterschiedlichen Cafés.

Nach der Mittagspause führte uns ein kurzer Spaziergang zum Stedelijk Museum mit einer Führung durch die Ständige Ausstellung und die Sonderausstellung Time Slot Matisse

Danach ging es in das nur wenige Schritte entfernte Van Gogh Museum. Das war das Besuchsprogramm des 2. Tages. Am Samstag dem 060.06.2015 mussten wir rechtzeitig (vor 10.00 Uhr) an der Amsterdamer Dachbodenkirche sein, weil dieses Museum nur wenige Besucher fasst und wir ja noch Anderes sehen wollten. Mangels Zeit konnte dieser buddistische Tempel nur von Außen gesichtet werden.

Bemerkenswert sind die zahlreichen Fotomotive, wie das Gebäude der Waage, die sich spontan anboten.

Im Amsterdam Museum steht dieser Goliath, der mit den Augen rollen kann.

In der Folge ging es durch die Innenstadt, vorbei am Königspalast (ehemaliges Rathaus) zur Bootstour

um einiges aus der Nähe zu betrachten, bereits Gesehenens (HERMITAGE) aus anderer Perspektive wieder zu erkennen oder Neues, wie diese ehemalige Eisenbahndrehbrücke die heute ein Restaurant beherrbergt bzw. das Anne Franck Haus, zu entdecken.

Diese Tour dauerte ca. 2 Stunden und rundete 3 informations- und erlebnisreiche Tage in Amsterdam ab. Nochmals herzlichen Dank an Peter Eurling der uns alle drei Tage begleitete. Als studierter Kunsthistoriker erklärte er uns nicht nur die Besonderheiten der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, sondern glänzte auch mit einem profundem Wissen zur Geschichte seines Landes.

Auf der Rückfahrt am 07.06.2015 besuchten wir das Museum Folkwang in Essen mit einer Führung durch die ständige Ausstellung.

Fotos und Text : Beate & Jürgen Radtke

 

Exkursion Ursulinenkloster

Am 14.11.2015 führte Schwester Clothilde durch das Ursinenkloster in Erfurt.

Fotos : Ernst Herrbach