Aktuelles zum Angermuseum

Zum Tag der Kulturfördervereine, den der DAKU (Dachverband der Kulturfördervereine) am 22. November 2025 in Weimar veranstaltete, wurde der Förderverein Freunde des Angermuseums Erfurt e.V. als Kulturförderverein des Jahres ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung, nehmen die Auszeichnung aber auch als Ansporn, nicht nachzulassen in unseren Aktivitäten. In einem kurzen Video können Sie uns und die Ausstellungen im Angermuseum einmal kennenlernen. Schauen Sie gerne einmal rein!

Zum Video
Wir sind ausgezeichnet - als Kulturförderverein des Jahres 2025
Wir sind Kulturförderverein des Jahres 2025

Am Samstag, dem 22.November fand in Weimar der Tag der Kulturfördervereine statt, den der DAKU (Dachverband der Kulturfördervereine) seit drei Jahren durchführt. In einem Vortrag zum Thema Spenden und Sponsoring sowie einem anschließenden Workshop wurden Beispiele zur Gewinnung von Spenden erarbeitet. 

Vielen Dank an den Sprecher des DAKU Gregor Seiffert und die Sprecherin Claudia Luckardt für die Organisation dieser Veranstaltung.

Nach einer beeindruckenden Führung durch die historischen Räume der Sendehalle Weimar, für die unser Dank Herrn Martin Kranz gilt, ging es zur Preisverleihung. Hier wurde zunächst der Funke-Medien-Sonderpreis durch den Geschäftsführer Michael Tallai  an den Förderverein Schloß Schwarzburg - Denkort der Demokratie verliehen.

Der Vorstand des Fördervereins Freunde des Angermuseums Erfurt e.V. freut sich mitteilen zu können, dass unser Verein als als Kulturförderverein des Jahres ausgezeichnet wurde. Minister Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und zuständiger Minister für das Ehrenamt, übergab den Preis gemeinsam mit Gerlinde Sommer, Chefredakteurin der TLZ und betonte die Bedeutung des Ehrenamtes für die Erhaltung und Schaffung kultureller Angebote. In der Laudatio hob Frau Sabine Ortmann die Bedeutung des Angemuseums für die Stadt Erfurt wie auch die Aktivitäten des Fördervereins  Freunde des Angermuseums e.V. für die Entwicklung des Museum hervor. Anwesend als wichtiger Förderer war auch der Geschäftsführer von LOTTO Thüringen. Herr Jochen Staschewski.

 

Auszeichnung für den Verein Freunde des Angermuseums Erfurt e.V.

Für den Verein der Freunde des Angermuseums Erfurt e.V. konnte der Vorstand am 20.08.2025 die Auszeichnung des DAKU, Dachverband der Kunstfördervereine als Förderverein des Monats entgegennehmen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitgliedern der Jury, insbesondere bei Herrn Gregor Seiffert und Frau Claudia Luckardt vom Dachverband der Kunstfördervereine, Frau Alexandra Kehr von der Ehrenamtsstiftung Herrn Wothly von der Staatskanzlei, Herrn Kraus von der Sparkassenstiftung und Herrn Ellmrich von Lotto Thüringen.

Zu den Gratulanten gehörten auch der Kulturdirektor Dr. Christian Horn und die Direktorin der Erfurter Kunstmuseen, Dr. Elke Anna Werner. Oberbürgermeister Andreas Horn hat dem Verein ein Grußwort übermittelt.

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung, nehmen die Auszeichnung aber auch als Ansporn, nicht nachzulassen in unseren Aktivitäten.

Friedrich Nerly - von Erfurt in die Welt

Ausstellung im Angermuseum Erfurt vom 17. November 2024 bis 23. Februar 2025

Vor fast 140 Jahren führte die Schenkung des künstlerischen Hauptnachlasses des in Erfurt geborenen Landschaftsmalers Friedrich Nerly (1807-1878) zur Gründung des Städtischen Museums, dem späteren Angermuseum. Als Ergebnis eines mehrjährigen Forschungs- und Restaurierungsprojekts zum Erfurter Bestand der Gemälde und Ölstudien präsentiert nun eine große Ausstellung Nerlys vielfältiges Werk.

 

 

Projekt zur Nerly-Forschung

Der Verein unterstützt die Forschung zum Nachlass des Malers Friedrich Nerly, dessen Werke den Anstoss gaben für die Gründung des Angermuseums. Die Forschungsergebnisse münden 2024 in eine große Ausstellung zu den Werken Friedrich Nerlys d.Ä.

Kulturflatrate

„Kulturflatrate“ für Erfurter Studierende

Für das Kulturticket bezahlen alle Studierenden der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt einen Beitrag von drei Euro pro Semester, der im Semesterbeitrag enthalten ist. Damit ist der Eintritt zum Theater Erfurt (außer Domstufenfestspiele und Gastspiele), zu den städtischen Kunst- und Geschichtsmuseen sowie zum Naturkundemuseum und dem Museum für Thüringer Volkskunde frei. Eine kostenlose Eintrittskarte erhalten die Studierenden, wenn sie an den Museumskassen, in dem Besucherservice des Theaters und an den Abendkassen ihren Studierendenausweis (thoska) mit dem Aufdruck „Semesterticket“ vorzeigen.

Das Angermuseum in der Zeitung

Förderverein will Figur auf die Beine helfen: Artikel in der TA vom 2.11.2021 Quelle: Birgit Kummer, Thüringer Allgemeine

Das Angermuseum Erfurt in den Social Media

Am 7. April 2026 ist wieder eintrittsfreier Dienstag in den städtischen Museen. ???? Es sind Ferien – der perfekte Zeitpunkt, um dem Naturkundemuseum mal wieder einen Besuch abzustatten. Hier gibt es nicht nur die Arche Noah und die Naturschätze Thüringens zu entdecken. Aktuell sind die Vögel los: Die Ausstellung „Die Vogel-WG“ widmet sich dem Wirken von Oskar und Magdalena Heinroth, die ihre Berliner Mietwohnung Anfang des 20. Jahrhunderts mit Hunderten Vögeln geteilt haben. Das Ehepaar hat damit nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Verhaltensforschung geleistet, sondern auch viele tierische Kuriositäten erlebt. Aber auch im Angermuseum, in der Kunsthalle und in der Galerie Waidspeicher laden neue Ausstellungen zum Besuch ein. ???????? ??????????????????? ? „Die Vogel-WG – Die Heinroths, ihre 1.000 Vögel und die Anfänger der Verhaltensforschung“ im Naturkundemuseum ? „Franziska Greber. Women in the Dark – Aufruhr des Schweigens“ in der Kunsthalle ? Franca Bartholomäi. Irgendwo ist immer Nacht.“ in der Kunsthalle ? „Dem Himmel so nah. Wolken in der Kunst“ im Angermuseum ? „Hamsa, Hamsa, Hamsa“ in der Galerie Waidspeicher (Netzwerk Jüdisches Leben) ? „Marianne Ulrich. Rock’n Barock“ im Schlossmuseum Molsdorf ? „Spielräume – Spielträume. Textil Art Thüringen im Museum für Thüringer Volkskunde“ ? „Miriam Pressler – Schreiben ist Glück“ in der Galerie Waidspeicher, der Kleinen Synagoge und der Alten Synagoge ? „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaust-Forschung“ im Erinnerungsort Topf & Söhne (Eintritt immer kostenfrei) ? „Das vergessene Parlament – 174 Jahre Erfurter Unionsparlament 1850“ im Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ (ohne Bild) ? „Erfurt entfesselt. Das Ende der Festung Erfurt“ im Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ (ohne Bild) ? Bildnachweise: Bild 1, 2, 3, 5, 6: Dirk Urban Bild 4: Franca Bartholomäi Bild 7: Marianne Ulrich

VERANSTALTUNG ZUM TAG DER PROVENIENZFORSCHUNG IM ANGERMUSEUM Am Mittwoch, dem 8. April, findet anlässlich des 6. Tages der Provenienzforschung um 16:00 Uhr die Veranstaltung „Verschlungene Wege – Zur (unklaren) Herkunft von Bildern“ in der Sammlungspräsentation „Goldlack und Kakteen“ im Angermuseum statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Fragen wie: Warum prüfen wir die Herkunft von Kunstwerken heute sehr genau, und warum ist das notwendig? Kuratorin Cornelia Nowak stellt das komplexe Arbeitsfeld der Provenienzforschung eines Kunstmuseums vor und geht auf konkrete Beispiele ein. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, das Thema an ausgewählten Bildwerken exemplarisch nachzuvollziehen. Im Zentrum des Nachmittags steht der wissenschaftliche „Erstcheck zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kunst- und Kulturgut im Angermuseum Erfurt“, ein Projekt der Koordinierungsstelle für Provenienzforschung des Museumsverbandes Thüringen e. V., das 2025 in Zusammenarbeit mit dem Angermuseum Erfurt realisiert wurde und aktuell weiterentwickelt wird. Der Tag der Provenienzforschung wird seit 2019 vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. initiiert und von der Arbeitsgruppe Tag der Provenienzforschung koordiniert. Ziel des jährlich am zweiten Mittwoch im April stattfindenden Aktionstags ist es, die komplexe, vielseitige und praxisnahe Arbeit und Methodik des Forschungsfeldes einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. . . . Fotos: Sammlungspräsentation „Goldlack und Kakteen“; ©Stadtverwaltung Erfurt / A. Schultz #angermuseum #angermuseumerfurt #kunstmuseenerfurt #kunstmuseen #erfurt

REINSCHNUPPERN STATT LANGE SUCHEN: OSTERFERIENPROGRAMM 2026 DER STÄDTISCHEN MUSEEN IN ERFURT ??? Direkt nach dem Osterfest starten am 7. April in Thüringen die Osterferien. Damit die schulische Auszeit nicht langweilig wird, bieten die städtischen Museen bis zum 17. April jede Menge kunterbunte Mitmachangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Interessierte Ferienkinder und Familien können sich auf viel DIY, kreative Auszeiten und neues Wissen freuen. ? Anmeldung ab sofort! ?? Ferienangebote im Überblick ?? VOLKSKUNDEMUSEUM 07.04.2026, 10:30 – 12:30 Uhr Workshop „Rund ums Papier“ mit Helene Dagmar Sommer und Hans-Otto Mempel (ab 8 Jahre) ? kostenfrei – kein Museumseintritt oder Materialbeitrag ? ohne Anmeldung NETZWERK JÜDISCHES LEBEN 08.04.2026, 18 – 20 Uhr (ab 14 Jahre) 15.04.2026, 14 – 16 Uhr (ab 6 Jahre) Kreative Angebote zu Pessach in den Osterferien: Vom Aufbruch zur Offenbarung ? Galerie Waidspeicher ? kostenfrei ? Anmeldung an ? altesynagoge@erfurt.de STADTMUSEUM 08. & 15.04.2026, jeweils 10 – 12 Uhr Ferienworkshop: Archäologie – wie arbeiten Archäologen? ? 1,00 € pro Person 09.04.2026, 10 – 12 Uhr Ferienworkshop: Münzen prägen – die mittelalterliche Handelsstadt Erfurt ? 1,50 € pro Person 14.04.2026, 10 – 12 Uhr Ferienworkshop: Stoff färben – die mittelalterliche Waidverarbeitung in Erfurt ? 3,50 € pro Person ? alle 3 Angebote von 6 bis 10 Jahren – gern in Begleitung ? Museumseintritt + obiger Materialbeitrag ? jeweils max. 12 Personen ? Anmeldung an ? bildung-stadtmuseum@erfurt.de ANGERMUSEUM 14. & 17.04.2026, jeweils 10 – 14 Uhr Osterferien „Wolken malen“ mit der IMAGO Kunst- und Designschule e. V. (ab 12 Jahre) ? kostenfrei – kein Museumseintritt oder Materialbeitrag ? max. 10 Personen ? Anmeldung an ? bildung-kunstmuseen@erfurt.de NATURKUNDEMUSEUM 15.04.2026 10:30 – 12 Uhr Ferienführung „Eisbär trifft Pinguin. Eine Entdeckertour auf der Arche Noah“ (ab 7 Jahre) ? kostenfrei ? Anmeldung unter ☎️ 0361 655-5684 ? Tipp: Alle Angebote kostenfrei mit Gutschein aus dem Erfurter Familienpass! ? Sämtliche Details & Anmeldeinfos: www.erfurt.de/ferien #ferien #ostern #erfurt #museen

PODIUMSGESPRÄCH „ZITRONENFALTER AM HAUPTBAHNHOF“ ? Dienstag, 17. März, 18 Uhr ? Angermuseum Erfurt 2026 jährt sich der Geburtstag eines der bedeutendsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum 100. Mal. Die Kunstmuseen Erfurt nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, an Gerhard Altenbourg zu erinnern – einen Künstler von außergewöhnlicher Sensibilität, dessen Zeichnungen und Druckgrafiken bis heute faszinieren. Am 17. März, findet um 18 Uhr ein Podiumsgespräch statt – der Eintritt ist frei. Prof. Dr. Elke Werner (Direktorin der Kunstmuseen Erfurt) und Cornelia Nowak (Kuratorin der Grafischen Sammlung) sprechen gemeinsam mit Dr. Roland Krischke über Leben, Werk und Wirkung Altenbourgs. Im Mittelpunkt stehen seine enge Verbindung zu Thüringen, seine Kontakte nach Erfurt sowie seine besondere Stellung im Kunstgeschehen der DDR. Obwohl Altenbourg bereits in den 1960er Jahren internationale Anerkennung erfuhr – unter anderem durch einen frühen Ankauf des Museum of Modern Art in New York – blieb er in der DDR lange Zeit verkannt. In vielen ostdeutschen Museen konnten seine feinsinnigen, poetischen und teils skurrilen Arbeiten auf Papier erst nach 1990 erworben werden. Im Rahmen der Sammlungspräsentation „Goldlack und Kakteen. Aufbrüche, Umbrüche und die Kunst in Erfurt“ werden ab sofort sieben Meisterwerke Altenbourgs aus den Jahren 1949 bis 1989 in dichter Hängung gezeigt. Die Arbeiten gelangten 2004 mit der großzügigen Schenkung der Sammlung von Rudolf und Ilse Franke in das Museum. Ergänzt wird die Präsentation durch einen handschriftlichen Brief des Künstlers aus dem Jahr 1967. Arbeiten auf Papier können aus konservatorischen Gründen nur für begrenzte Zeit ausgestellt werden – die Präsentation ist daher nur für 12 Wochen zu sehen. . . . Foto: Gerhard Altenbourg, „Walderinnerung“, 1963, Lithografie auf gelblichem Papier, Druck Horst Arloth; ©Angermuseum Erfurt, Grafische Sammlung, Foto: Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban #GerhardAltenbourg #Angermuseum #KunstmuseenErfurt #Erfurt #KunstInErfurt #GrafischeSammlung #Jubiläum #Thüringen #Kunstgeschichte

TAG DER DEMOKRATIEGESCHICHTE 2026: ERFURT FEIERT NEUEN AKTIONSTAG MIT MUSEALEN ANGEBOTEN ? Am 18. März wird bundesweit erstmals der „Tag der Demokratiegeschichte“ feierlich begangen. Der neu initiierte Aktionstag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht für Freiheit und Demokratie – gestern, heute und morgen. Im Aktionszeitraum bis 22. März beteiligen sich historische Orte in ganz Deutschland mit über 250 Veranstaltungen. Eine Initiative der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte. THEMENSPEZIFISCHE VERANSTALTUNGEN DER STÄDTISCHEN MUSEEN ? Kuratorenführung zum Erfurter Unionsparlament ? 12 Uhr ? Stadtmuseum ? Kostenfrei ohne Anmeldung 1850 sollte dieses nach der gescheiterten Revolution 1848/49 die Verfassung für einen deutschen Nationalstaat unter Führung Preußens ausarbeiten. Es hätte die Machtstruktur in Europa maßgeblich verändert, scheiterte jedoch und wurde bald vergessen. Seine Ergebnisse hingegen wirken bis heute nach. An diesen Meilenstein der Demokratiegeschichte und des deutschen Einigungsprozesses erinnert das „Haus zum Stockfisch“ mit dieser Sonderausstellung. ? In Bewegung bleiben – Podiumsdiskussion mit Gabriele Stötzer und Monique Förster ? 18 Uhr ? Angermuseum ? Eintritt frei ohne Anmeldung Die beiden Künstlerinnen äußerten im Zeitraum von 1984-1994 mit der Künstlerinnengruppe Erfurt – Exterra XX in Form von künstlerisch-performativen Aktionen Kritik am DDR-Staat. Am 4. Dezember 1989 waren sie maßgeblich an der Besetzung der Stasizentrale in Erfurt beteiligt und verarbeiteten das Geschehen filmisch. Im Gespräch mit Prof. Dr. Elke Werner, Direktorin der Kunstmuseen Erfurt, lädt der Abend zu Diskussionen mit den Zeitzeuginnen über das Verhältnis von Kunst und Demokratie ein. Gefördert von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. ? Alle Infos unter: tag-der-demokratie-geschichte.de ? Erfurter Unionsparlament 1850 © Stadtverwaltung Erfurt | Künstlerinnengruppe Erfurt (Exterra XX) 1990 © Christiane Wagner @orte_demokratiegeschichte @bundespraesident.steinmeier #18März #Demokratiegeschichte #Erfurt

ERFOLGREICHE AUSSTELLUNG „BERNHARD HEISIG. MALEREI ALS EREIGNIS“ ENDET AM 1. MÄRZ Nach viereinhalb Monaten endet am Sonntag, dem 1. März, die Ausstellung „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis“ in der insgesamt 75 Gemälde zu sehen sind. Sie zählt zu den erfolgreichsten Ausstellungen des Angermuseums der vergangenen Jahre. Dass die umfangreiche Jubiläumsschau auf ein großes Interesse stößt, zeigt sich nicht nur an den Besucherzahlen und dem positiven Presse- und Medienecho, sondern auch an den begeisterten Rückmeldungen des Publikums, wie die Einträge im Besucherbuch des Museums dokumentieren: „Was für ein großartiger Maler, ungeheuer facettenreich, vielschichtig, visionär, aktuell bis heute!“ oder auch: „Diese Ausstellung geht unter die Haut, Heisigs Werke sind so wahr und atemberaubend“. Die Reaktionen zeigen, dass Heisigs Malerei auch im Jubiläumsjahr seines 100. Geburtstags nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren und vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Weltlage noch an Brisanz gewonnen hat. In Heisigs figurenreichen Bildern überlagern sich eigene Kriegstraumata, das kollektive Bildergedächtnis und die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Gegenwart zu einem emotionsgeladenen Panoptikum. Sein bewegt-expressiver Malduktus, mit dem Heisig in einer Traditionslinie mit Künstlern wie Lovis Corinth und Oskar Kokoschka steht, macht das Betrachten der Bilder zu einem Ereignis des Sehens. Schwerpunkte der Jubiläumsschau, die zahlreiche Schlüsselwerke umfasst, liegen neben Heisigs zeitgeschichtlichen Reflexionen auch auf seinen Bildern zu Film und Theater sowie auf Porträts, Landschaften und Stillleben. Eine abschließende Kuratorenführung findet am Donnerstag, dem 26. Februar, um 16 Uhr statt. . . . Foto: Blick in die Ausstellung; ©Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Am 3. Februar 2026 ist wieder eintrittsfreier Dienstag in den städtischen Museen. ???? Zugegeben, der Besuch im @erinnerungsort_topfundsoehne ist immer kostenfrei – aber aktuell besonders lohnenswert. Vor wenigen Tagen wurde die überarbeitete Dauerausstellung „Techniker der ,Endlösung‘ – Die Ofenbauer von Auschwitz“ wiedereröffnet – mit aktualisierten Inhalten und einer neuen Videoinstallation, die KZ-Überlebende zu Wort kommen lässt. Der Besuch der Dauerausstellung lässt sich mit einem Abstecher in die aktuelle Sonderausstellung verbinden, die sich der ersten Generation von Holocaust-Forscherinnen und -Forschern widmet. Tipp für Fotografie-Fans: Letztmalig kann die Ausstellung „Andrzej Steinbach. Hier“ in der Kunsthalle kostenlos besucht werden. @andrzej.steinbach gehört zu den erfolgreichen Fotografen der jüngeren Generation. Zur Bandbreite seiner künstlerischen Arbeit gehören neben der Fotografie auch Objekte, Installationen, Soundarbeiten und Videos. ???????? ??????????????????? ? „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaust-Forschung“ im Erinnerungsort Topf & Söhne (Eintritt immer kostenfrei) ? „Andrzej Steinbach. Hier“ in der Kunsthalle ? „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag“ im Angermuseum ? „Marianne Ulrich. Rock’n Barock“ in der Kunsthalle ? „Spielräume – Spielträume. Textil Art Thüringen im Museum für Thüringer Volkskunde“ ? „Miriam Pressler – Schreiben ist Glück“ in der Galerie Waidspeicher, der Kleinen Synagoge und der Alten Synagoge ? „Das vergessene Parlament – 174 Jahre Erfurter Unionsparlament 1850“ im Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ ? „Erfurt entfesselt. Das Ende der Festung Erfurt“ im Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ ? Bildnachweise: Bild 4: Andrzej Steinbach Bild 6: Marianne Ulrich Bild 5, 10: Dirk Urban

GESPRÄCHSRUNDE MIT GALERIST UND KUNSTHÄNDLER RÜDIGKER KÜTTNER In der aktuellen Ausstellung „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag“ findet am Donnerstag, dem 22. Januar um 18 Uhr ein Gesprächsabend im Angermuseum Erfurt statt. Zur Veranstaltung kommen Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Dezernat Stadtentwicklung, Kultur und Welterbe, und Thomas von Taschitzki, Kurator Angermuseum Erfurt, mit Rüdiger Küttner ins Gespräch. Der Eintritt ist frei. Der renommierte Kunsthändler und Galerist Rüdiger Küttner war von 1974 bis 1989 Kunsthändler im staatlichen Kunsthandel der DDR tätig. Ab 1990 bis 2023 führte er gemeinsam mit Rainer Ebert die Galerie Berlin, deren Anfänge bereits 1974 in der DDR lagen. Auch Bernhard Heissig wurde bis zu seinem Tod 2011 von der Galerie Berlin vertreten, die sich vor allem auf die Berliner und Leipziger Schule konzentrierte. Nach der letzten Ausstellung „Alles hat seine Zeit“, hat die Galerie in der Auguststraße 19 in Berlin am 1. Juli 2023 ihre Türen geschlossen. Die Ausstellung „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag“ wird noch bis zum 1. März im Angermuseum gezeigt. 75 Gemälde aus verschiedensten Themengruppen werden präsentiert. Schwerpunkte liegen neben Heisigs zeitgeschichtlichen Reflexionen auch auf seinen Bildern zu Film und Theater sowie auf Porträts, Landschaften und Stillleben. . . . Foto: ©Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban #erfurt #museenerfurt #angermuseumerfurt #angermuseum #kunstmuseenerfurt

Die Stadt Erfurt gratuliert Gabriele Stötzer herzlich zur Auszeichnung mit dem renommierten Goslarer Kaiserring – einem der weltweit bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst. Oberbürgermeister Andreas Horn und Prof. Dr. Elke Anna Werner, Direktorin der Kunstmuseen Erfurt, überbrachten die Glückwünsche persönlich im Angermuseum, wo auch ein Werk der von Stötzer mitbegründeten Künstlerinnengruppe gezeigt wird. Mit dem Kaiserring wird erstmals eine ostdeutsche Künstlerin geehrt. Gabriele Stötzer zählt zu den prägendsten Figuren der deutschen Gegenwartskunst. Geboren 1953 in Emleben, arbeitet sie seit den 1970er-Jahren als Fotografin, Filmemacherin, Autorin und Performerin an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und gesellschaftlicher Reflexion. Ihr Werk steht für Mut, Widerstand und künstlerische Freiheit. Nach ihrem Studium in Erfurt wurde sie 1976 wegen politischer Haltung und Solidarität mit kritischen Mitstudierenden inhaftiert und im Frauenzuchthaus Hoheneck festgehalten – eine Erfahrung, die ihr späteres künstlerisches Schaffen nachhaltig prägte. In den 1980er-Jahren initiierte sie mit der „Galerie im Flur“ einen zentralen Treffpunkt der alternativen Kunstszene in Erfurt und war Mitbegründerin der Künstlerinnengruppe Erfurt (Exterra XX), die mit Performances, Filmen und interdisziplinären Projekten neue feministische und politische Impulse setzte. Auch gesellschaftlich wirkte Gabriele Stötzer weit über die Kunst hinaus: 1989 beteiligte sie sich an der Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung in Erfurt und trug damit wesentlich zur Sicherung der Akten und zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte bei. Als Autorin machte sie diese Erfahrungen u. a. in ihrem Buch „Der lange Arm der Stasi“ öffentlich. Für ihr Engagement wurde sie 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Stadt Erfurt würdigt mit dieser Gratulation ein Lebenswerk, das Erfurt als Ort künstlerischer, politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung sichtbar macht – weit über die Stadtgrenzen hinaus. Wir gratulieren Gabriele Stötzer von Herzen zu dieser herausragenden Auszeichnung!

KUNST ZWISCHEN DEN FEIERTAGEN GENIEßEN Seit September ist im Angermuseum Erfurt die neue Sammlungspräsentation „Goldlack und Kakteen. Aufbrüche, Umbrüche und die Kunst in Erfurt“ zu sehen. Werke vom Barock bis ins 21. Jahrhundert aus dem mehr als eintausend Werke umfassenden Gemäldebestand bilden die Grundlage für die überarbeitete Präsentation in der 1. Etage des Angermuseums. Die Bilder werden nun mit Skulpturen, Grafiken und Objekten der angewandten Künste kontextualisiert – so dass ein neues Miteinander verschiedener Materialien,Techniken und Ausdrucksformen die Möglichkeit bietet, tiefer in die Kunst und Kultur verschiedener Zeiten einzutauchen. Wer zwischen den Feiertagen etwas Kunst genießen möchte, kann am 28. Dezember um 16:00 Uhr an einer Führung durch die Sammlungspräsentation teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Doch nicht nur die Sammlungspräsentation im Angermuseum kann entdeckt werden. Auch in den Ausstellungen „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag“ und „Andrzej Steinbach. Hier“ finden im neuen Jahr weitere Führungen statt. ❗Nächste Termine: – „Andrzej Steinbach. Hier“, Kunsthalle Erfurt: 4.1., 11:15 Uhr; 8.1., 18:00 Uhr - „Goldlack und Kakteen“, Angermuseum Erfurt: 4.1., 16:00 Uhr - „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis“, Angermuseum Erfurt: 15.1., 16:00 Uhr; 18.1., 15:00 Uhr Alle Termine sind auf der Website der Kunstmuseen Erfurt zu finden. . . . Foto: ©Stadtverwaltung Erfurt #kunstmuseenerfurt #museenerfurt #erfurt

?✨ Weihnachten & Jahreswechsel in den Erfurter Museen ✨? Über die Feiertage gelten bei den Erfurter Museen besondere Öffnungszeiten: ? Geschlossen: 24.12. (Heiligabend), 25.12. (1. Weihnachtsfeiertag) & 31.12. (Silvester) Außerdem geschlossen vom 22.12.2025–2.1.2026: Museum für Thüringer Volkskunde, Kleine Synagoge, Galerie Waidspeicher sowie der Lesesaal des Stadtarchivs. ?️ Geöffnet vom 26.–30.12.2025 (reguläre Öffnungszeiten): Naturkundemuseum, Angermuseum, Kunsthalle, Stadtmuseum, Alte Synagoge, Schloss Molsdorf & Erinnerungsort Topf & Söhne ? 1. Januar 2026: geöffnet von 13–18 Uhr ? Auch „zwischen den Jahren“ lohnt sich ein Besuch: Mit „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis“ widmet das Angermuseum seine aktuelle Sonderausstellung einem der prominentesten DDR-Maler und wirft gleichzeitig mit der neuen Sammlungspräsentation „Goldlack und Kakteen“ einen frischen Blick auf die Erfurter Kunst vom Barock bis ins 21. Jahrhundert. Die Kunsthalle zeigt minimalistische Momentaufnahmen des Fotografen Andrzej Steinbach. Im Stadtmuseum erzählt die Sonderausstellung „Das vergessene Parlament“ 175 Jahre Demokratiegeschichte am historischen Ort. Der Erinnerungsort Topf & Söhne beleuchtet mit der Sonderausstellung „Verfolgen und Aufklären“ Lebenswege und Herausforderungen von Pionieren der Holocaustforschung. Das Naturkundemuseum zeigt die Ergebnisse des Fotowettbewerbs „Kein Herz, aber viele Beine“. ? Alle Infos zu Ausstellungen & Veranstaltungen: erfurt.de/kultur #ErfurterMuseen #KulturInErfurt #ZwischenDenJahren #Museumsbesuch #Erfurt ErfurtKultur MuseenInErfurt Museum

Ein Garten der Künste: Ausstellung im Gartenbaumuseum bis zum Ende der BUGA 2021

Vor wenigen Tagen sind acht Kunstwerke aus den Depots des Angermuseums temporär in das Deutsche Gartenbaumuseum im Egapark umgezogen. Unter dem Titel „Ein Garten der Künste“ präsentiert das Kunstmuseum der Thüringer Landeshauptstadt bis zum Ende der BUGA eine kleine Auswahl aus seinen Sammlungen. Die Schau auf dem BUGA-Gelände folgt einer Initiative des Fördervereins „Freunde des Angermuseums“.